Damit Heimkino zum Genuss wird, braucht man das richtige Equipment. Für die Produktion und später zum Betrachten. Hierfür lohnt es, Equipment und Home Cinema Anlagen zu vergleichen. Was braucht man für den eigenen Film?
Beamer
Ein passender Beamer ist notwendig. Er muss lichtstark genug für die geplante Entfernung zur Projektionsfläche sein. Ist der Home-Cinema-Raum während der “Show” weitgehend abgedunkelt oder gibt es ausser dem Projektor weitere permanente Lichtquellen? Außerdem muss bei der Entfernung die Bildgröße, die der Beamer projizieren kann, berücksichtigt werden.
Ton
Weil der Ton beim Film extrem für die Wirkung wichtig ist, müssen auch die richtigen Speaker her. Der Fachhandel bietet genügend Auswahl und die angebotenen Speaker lassen sich leicht an das jeweilige Ausgabegerät anschließen.
Eigene Filme herstellen – Kamera und Stativ
Was man dazu braucht, sind zunächst Stativ und Kamera. Das Stativ sollte man so oft wie möglich verwenden, damit das Bild nicht wackelt. Die Kamera wird entweder für Kassettenaufnahmen oder mit Memory Card angeboten. Die Card-Lösung ist für den privaten Gebrauch sehr praktisch. Warum? Weil die Clips schnell und einfach zur Bearbeitung bereit stehen. Auf Laptop oder PC kopieren, und schon kann der Schnitt beginnen.
Mikrofon
Die erhältlichen Kameras sind in der Regel mit einem internen Mikrofon ausgerüstet. Man sollte ausprobieren, inwieweit das eingebaute Mikrofon das Eigengeräusch der Kamera aufnimmt. Wenn einen das Geräusch stört, sollte man sich für eine Kamera mit zusätzlichem externem Mikro-Eingang entscheiden und ein externes Mikrofon dazu kaufen. Für 60 bis 100EUR kriegt man akzeptable Qualität.
Schnittsoftware
Sind die Clips auf die Festplatte kopiert, müssen sie normalerweise geschnitten werden. Leicht verständliche Schnittprogramme gibt es als Freeware oder als kostenloses Zusatzprogramm zum Betriebssystem, Windows Moviemaker zum Beispiel. Auch der Gang in die Softwareabteilungen der Kaufhäuser und in die Elektronikmärkte rentiert sich. Das kostet etwas mehr. Allerdings kann man sich dort oft von Verkäufern, die privat mit der Software arbeiten, beraten lassen.
Zusammengefasst braucht man also: Beamer, Speaker, Kamera, Stativ, Mikrofon und Schnittsoftware. Hat man alles beisammen und seinen Film gemacht, sitzt man z. B. in der Familienrunde vor der Silverscreen und freut sich, wenn der Nachwuchs kräht: “Guck mal, Mama, der Papa bringt mich ins Kino”.
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